6. Lunatic Festival 2009
Viel zu früh endete das 6. Lunatic Festival. Bei
1a Wetter, Top Acts und rund 2000 Besuchern. Am Samstag gab es nur eine Adresse in Lüneburg wo man zu Indy, Elektro, Reggae,Pop und Hip Hop richtig abgehen konnte.Das Lunatic Festival war ein voller Erfolg, auch wenn sich anfangs das Festivalgelände eher mäßig füllte. Das Lunatic Festival wird wie jedes Jahr von einer Gruppe ehren-amtlicher Studenten und Helfer veran-staltet, die im Zuge der Nachhaltigkeit ein "Non-Profit-Festival" auf dem Uni- Campus Lüneburg ins Leben gerufen haben. Mit der Gründung des „lunatic e.V.“ 2003 wächst das Festival von Jahr zu Jahr und begeistert wenigstens seid 2005 mit hochkarätigen Bands wie „Clueso & Band (2005)“, „Blumentopf (2006)“, „Northern Lite (2007)“ und MIA (2008).
Dieses Jahr war das LineUp wieder bunt gemischt. Für Einige nicht ganz schlüssig, präsentierten sich auf der großen Hauptbühne und im Beachclub vor dem Vamos folgende Bands.
Mainstage:
DE LA SOUL
MONO & NIKITAMAN
DAN LE SAC vs. SCROOBIUS PIP
CLICKCLICKDECKER
VINCENT VAN GO GO
I-FIRE
LE FLY
Beachclub:
SUPERSHIRT
HUNDREDS
XRFARFLIGHT
MIGHTY HOWARD
Ich muss sagen auf den ersten Blick war das eine sehr eigenwillige Mischung, die sich aber passend auf den Beachclub und die Hauptbühne aufteilte. Meiner Meinung nach spielten „Le Fly“, mit ihrer „St. Pauli Tanzmusik" (eine Mischung aus Rap, Reggae, Rock`n Roll und Abrisstunes mit deutschen, englischen und spanischen Texten) viel zu früh, mit leider magerer Publikumsbeteiligung.
„I-Fire“, bezeichnen ihre Musik selbst als „Power-Mittmach-Reggae“ und präsentierten ihre aktuelle Single „Ferien zu Haus“. Rap trifft auf Elektro...das ist das Duo „Dan le Sac“ vs.“Scroobius Pip“ aus Essex/England. Gewöhnungsbedürftig, aber eine Mischung mit sehr viel Potential, die gut ankam.
Gegen Abend spielten „Mono & Nikitaman“ die das Partnerprojekt des Lunatic und der Herderschule unterstützen. 15 Schülerinnen und Schüler der Herderschule setzen sich für die Menschenrechte der Frauen ein...(hier geht’s weiter).
Krönender Abschluss des Abends war der Auftritt des Hip Hop Trios „De la Soul“. Ich hätte ja gerne mehr über die 3 New Yorker berichtet, aber die 45Min. Verspätung (Salat essen) und ein kurzfristiges Verbot für die akkreditierten Fotografen, ließen mich nicht länger als 3 Lieder aushalten.
Im Großen und Ganzen aber ein erfolgreiches Festival was sich in ähnlicher Form sicher nächste Jahr wiederholen wird.
Aber das Festival glänzte nicht nur mit Musikalischem. In den Außen-bereichen fanden sich unter Anderem ein Eisstand, natürlich das Band Merchandising, Human Empire sowie ein alternativer Pizzastand von 3 Leuten aus Israel, die mit echtem holzbefeuertem Steinofen für Andrang sorgten.
Im Zuge der Nachhaltigkeit war natürlich der CO² Rechner wieder dabei, Amnesty International und Viva con Agua.
Wie im letzten Jahr konnte man in der „Fun-Area“ auf dem Sofa chillen, oder den Graffitikünstlern über die Schulter schauen.
Auf der Aftershowparty im Vamos legten zu später Stunde das DJ Team „Twisted Tones“, „Matthias Meyer & Patlac“ und als Headliner das DJ-Duo „Moonbootica“. Mit einer Mischung aus Techno, House, Big Beats und Hip Hop Elementen, frei nach dem Motto „As we like it“, wurden auch die letzten Nachzügler zum abfeiern animiert. Visuelle Unterstützung, in Form von Illuminationen, gab es von „Sonic Fiction Mastermind Harm Bremen“.
Lunatic Festival 2008