Kilometergebühr statt KFZ-Steuer...

...in Holland ab 2012 wohl Alltag.
Was heißt das im Detail? Sollte so eine Reform in Deutschland durchgesetzt werden.

Ab 2012 werden für jeden gefahrenen Kilometer 3 Cent fällig. Dafür fällt, groß- zügigerweise, die KFZ-Steuer weg und die in den Niederlanden noch anfallende Steuer von 25% beim Neuwagenkauf.
Das absurdeste, ein absoulutes NoGo und der Weg zum Überwachungsstaat schlecht hin, ist die Methode um das Ganze zu kontrollieren.

Ein Satellitensystem soll den ganzen Quatsch überwachen. Für diese Berechnung werden alle Autos mit GPS-systemen ausgestattet. Der Streckenverlauf soll dabei nicht gespeichert werden. Aber erfasst wird er wohl?!

Ein Beispiel meinerseits:
Wir haben seit kurzem ein neues Auto. Unter dem Aspekt etwas Geld zu sparen und natürlich die Umwelt zu schonen, haben wir die Umweltprämie genutzt. Das Auto verbraucht wenig Sprit und produziert weniger Abgase usw.. In Zahlen ausgedrückt spiegelt sich das in der jährlichen KFZ Steuer wieder und zwar mit einem Jahresbeitrag von ca. 78,-.
Jetzt fahren wir ca. und ich denke das isst noch wenig bis durchschnittlich, ca. 10000 Km im Jahr. Bei 3 Cent/Km kann sich jeder selber ausrechnen was das bedeutet. Der niederländische Umweltminister sagt, es könnten so rund 10% Kohlendioxid eingespart werden.

Applaus Applaus Applaus...

Klar, dass funktioniert hier auch, weil sich dann kaum noch einer das Autofahren leisten kann. Vor allem nicht berufstätige.

(Wie ist das eigentlich, wenn ich mein Auto 200 Kilometer auf einer Fähre befördere, oder mein Auto wird abgeschleppt...zahle ich dann auch?...hmm)

Die Rechnung lautet so:

Kohlendioxidreduktion um 10%
weniger Verkehrstote ca. 7%
Stauverringerung bis 2020 auf das Niveau von 1992

(Ist eigentlich schon der 1.April...nein..hmm)

Diese Rechnung ist mir viel zu theoretisch. Denn wenn die ganzen Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, verringert sich zwar die Anzahl der Verkehrsunfälle anhand der verunfallten Fahrzeuge, wenn jedoch so ein Bus verunglückt ist diese Rechnung ja wieder hinfällig denn alle Insassen, die diese Rechnung ja stützen da sie nicht mehr Auto fahren und somit nicht mehr verunglücken, erleiden ja den selben Unfall.

(Genauso blöd, eigentlich, wie teuer wird dann eigentlich eine Taxifahrt)

Bis 2018 soll diese Gebühr schrittweise bis auf 6,7%, je nach Wagenklasse, erhöht werden.

(Ich glaub ich auf Kauf mir morgen goldenen Radmuttern)

Der Leiter des Lehrstuhls für Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen, Ferdinand Dudenhöffer, der dieses Modell im übrigen für fortschrittlich hält, hat eine weitere absurde Rechnung parat. In Deutschland zahlt man für ein Auto was 100km im Jahr fährt genau das Gleiche, wie für ein Auto was 100.000 km fährt.

Jetzt mal Hand aufs Herz Herr Professor: Welcher Mensch hat ein Auto, welches er für eine Strecke von 100km im Jahr nutzt?!