
Die anstehende Gebührenreform im Jahr 2013 verheißt nicht Gutes.
Internetnutzer
werden dann Gebührenvollzahler. Das bedeutet für internetfähige Geräte
wird der volle Satz, wie bei einem Fernseher und nicht wie bisher der
reduzierte Satz, wie für ein Radio, fällig.
Damit sind es dann 17,98 Euro statt bisher 5,76 Euro...eine glatte Verdreifachung.
Die erste Variante...
...sieht
vor die Abgabe für Geräte weiterhin vom Besitz abhängig zu machen,
wobei alle Geräte mit dem gleichen Satz belegt werden. Zusätzlich soll
dabei noch die Beweislast umgekehrt werden, sodass der Betreffende
nachweisen müsste, keines der Geräte zu besitzen.
Die zweite Variante...
...ist die Haushaltsabgabe, bei der in Unabhängigkeit vom Besitz eines Empfangsgerätes, die volle Gebühr entfallen würde.
Eine Entscheidung soll am 09. Juni 2010 in Berlin gefällt werden.
"In dubio pro reo" fällt dann wohl aus. Vielleicht klingelt die GEZ demnächst mit SEK-Gefolge.
Frohe Weihnachten