Fast schon ohnmächtig verfolgt man mittlerweile die Nachrichten,
jeder Gang zum Briefkasten kann die nächste Hiobsbotschaft in
Sachen Gaspreiserhöhung bedeuten.

Musterbeispiele aus der Vergangenheit gibt es genug. Verärgerte Kunden gab es schon immer, aber was sich u.a. der Gaskonzern "e-on" zum Jahreswechsel erlaubt, ist der wohl der krönende Abschluss einer unsozialen Preispolitik, die in den falschen Händen vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist.

Mit labbrigen, undetailierten Zahlen die nicht nachzuvollziehen sind, rechtfertigt der Konzern die Preiserhöhungen seit Jahren mit einem angeblichen Anstieg der Beschaffungskosten.
Fakt ist nun mal, dass der russische Konzern "Gasprom" der Ukraine seit dem 1. Januar 2009 endgültig den Gashahn zugedreht hat, weil diese der Forderung von 2 Milliarden Dollar Schulden früherer Gaslieferungen nicht nachkommen kann.

Betroffen davon ist nun ein großer Teil Europas, da wichtige
Leitungen (80%Versorgungsleitungen für Europa) durch die Ukraine laufen.

Dabei stehen wir nicht viel besser da. Am eskalierenden Konflikt mit Russland, im August 2008, wo Russland eine Drosselung der Öllieferungen an den Westen plante, falls die EU Sanktionen wegen der Georgien-Krise verhängen sollte, sah man deutlich wo wir in der Hierarchie stehen. Es wurde jedoch auch versichert, dass bestehende Lieferverträge eingehalten werden.

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